Was bedeuten Marker und welche Funktion haben sie in der Kontaktsteuerung.

Marker sind Hilfsfelder für zeitliche Speicherung von Werten. Bei Kontaksteuerung können Sie damit zu einem Zeitpunkt (z.B. Ausfahrt Schattenbahnhof) eine Fahrstraßennummer speichern und dann später über die Markenummer diese Fahrstraße z.B. freigeben. Außerdem können damit auch leicht eine dritte Fahrstraße ausgelöst werden, z.B. als 3. Fahrstraße  die Nr. 11 (indirektes Auslösen über Marker-Nr.):

            Marker-Nr. 2 mit Fahrstr.-Nr. 11 füllen

            Stellen Fahrstraße über Marker-Nr. 2

            Löschen Marker-Nr. 2


Wie kann man sicher gehen, daß im Automatikbetrieb mit verschiedenen Loknummern bei Funktions-Auslösungen z.B. F2 nur die Glocke ausgelöst wird, wenn diese bei der Lok x auch auf F2 liegt.

In STW2001 und STe_PC ist es möglich, Lokfunktionen über Bilder (P2 bis P40) auszulösen. Definieren Sie dazu in Ihrer Lokliste die Symbole für Ihre Funktionen (F1 bis F12) und in der Kontaktsteuerung (oder auch im Fahrplanbetrieb) nutzen Sie die Auslösung über Funktionsbilder. (siehe Beschreibung).


Wie kann ich über die Kontaktsteuerung mehr wie 3 Fahrstraßen auslösen, z.B. wenn 6 ausgelöst werden sollen.

Definieren Sie zu Ihrem Kontakt einen virtuellen Kontakt, den Sie mit dem erstem koppeln. Damit können Sie dann insgesamt 6 Fahrstraßen (mit Hilfe der Marker) auslösen.  Außerdem können Kontakte auch beim Freiwerden Aktivitäten auslösen, so sind dann ebenfals 6 je Kontakte ohne virtuellen Kontakt möglich oder mit virtuellem bis zu 12. Wenn dies nicht ausreicht, definieren Sie einen virtuellen Magnetartikel, den Sie z.B. bei ihrem ersten Kontakt auf GRÜN stellen. Diesen Magnetartikel lassen Sie bei GRÜN-Stellung einen weiteren virtuellen Kontakt auslösen; hier können dann wieder 3 bzw. 6weitere Fahrstraßen getriggert werden und über einen gekoppelten Kontakt zu diesem virtuellem Kontakt wieder 3 bzw. 6 usw...


Ich benötige mehr wie 256 Fahrstraßen, was kann ich tun?

In STe-PC 9.0 und in STW2001 (ab Update 11.0) wurde die Zahl der Fahrstraßen auf 512 erhöht. Bei STW2001 kann jede Fahrstraße kann dabei 99 (Schalt) Elemente enthalten. Bei Ste-PC Version 9.0 können Fahrstraßen jeweils bis zu 256 Elemente enthalten.


Bei mir wird der Kontakt (Belegtmelder) nach kurzer Zeit immer wieder als belegt angezeigt, obwohl keine Lok darauf steht und ich ihn auch über den Lenz-Handregler als frei sehe. Was mache ich falsch?

Nach Durchsicht Ihrer Gleisbild-Datei wurde festgestellt, daß Sie für diesen Kontakt auch eine Zeitsteuerung definiert hatten, wodurch nach wenigen Sekunden ständig dieser Kontakt ausgelöst (belegt) wurde. Verwenden Sie die Zeitsteuerung möglichst in Verbindung mit einem virtuellen Kontakt, um derartigen Konflikte zu vermeiden.


Wie kann ich mit Hilfe der Kontaktsteuerung es erreichen, daß eine Lok vor einem Signal nur hält, wenn das Signal auf ROT steht?

Definieren Sie für den Kontakt vor dem Signal: Bremsen auf Null und Sperren Sie diesen Kontakt in der Definition des Signals für die GRÜN-Stellung. Die Aktivitäten des Kontaktes werden dann bei GRÜN-Stellung des Signals nicht durchgeführt.


Wie lange wird der Besetzt-Status bei den verschiedenen Kontakttypen gehalten?

Grundsätzlich gibt zwei unterschiedliche Gruppen:

a.) Kontakte, die nur kurzzeitig und in der Regel einmal ausgelöst werden. Hierzu gehören: Reed-Kontakt und Schaltgleis (Märklin).

b.) Kontakte, die längere Zeit durch Lok/Wagen belegt werden. Hierzu gehören Kontaktgleis und Belegtmelder.

Weiterhin ist für jeden einzelnen Kontakt die definierte Sperrzeit maßgebend (Parameter: "Kontakt wird anschließend gesperrt für:"). Kontakte bleiben für die Dauer der Sperrzeit belegt, d.h. eine zweite Auslösung wird verhindert. Für Kontakte der Gruppe a.) ist der Kontakt danach wieder frei. Kontakte der Gruppe b.) bleiben gfs. noch länger "belegt", wenn z.B. Lok oder beleuchtete Wagen noch auf dem Belegtabschnitt stehen. Ist ein Kontakt mit einem weiteren gekoppelt, so verlängert sich die Sperrzeit des ersten um die Sperrzeit des zweiten Kontaktes.

Im Fahrplanbetrieb bleibt der "Besetzt-Status" eines einzelnen Kontaktes auf dem Gleisbild solange erhalten bis er per Fahrplanbefehl abgefragt (z.B. durch FALLS KONTAKT) oder manuell verändert (Belege-Kontakt-Fenster oder über B-Befehl) wurde. Sehr schnell hintereinander folgende Abfragen an den gleichen Kontakt werden für eine kurze Zeit unberücksichtigt. Der Parameter "Kontakt automatisch frei ?" gilt nur für den Fahrplanbetrieb, man kann damit die oben genannte Löschung verhindern.


Da ich nur (Märklin)-Kontaktgleise verwende, möchte ich nur den echten Kontakt-Status sehen, also solange der Kontakt durch Zug belegt ist als „ROT". Wie geht das?

Hier gibt es zwei Alternativen:

1.) Bei der Auswahl "Kontaktsteuerung" verwenden Sie als Kontakt-Typ "Kontaktgleis" und verwenden Sie Kontakt-Sperrzeiten = 0, wenn Sie keine Auslösungen nutzen. Nutzen Sie allerdings Kontakt-Auslösungen, so sorgen Sperrzeiten dafür, daß während der Zeit keine doppelten Auslösungen erfolgen.

2.) Bei der Auswahl "Fahrplanbetrieb" verwenden Sie ebenfalls als Kontakt-Typ "Kontaktgleis" und verwenden Sie Kontakt-Sperrzeiten = 0. Erstellen und laden Sie einen Pseudo-Fahrplan, z.B. aus 4 Befehlen:

!, START

*, dies ist ein Pseudo-Fahrplan

V, 1

G, START


Fragen & Antworten zu  Stellwerk easy und Stellwerk 2001

Nachfolgend werden die von STELLWERK-Kunden häufig gestellten Fragen zu verschiedenen Themen mit den Antworten aufgelistet.


 


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