Bei mir funktioniert die Lokverfolgung manchmal nicht, so dass bei einem Kontakt die Loknummer nicht angezeigt wird.

In der Regel liegt dies an einer falschen Festlegung bei der Lokverfolgung. Wenn mehrere Weg-Möglichkeiten für einen Zielkontakt bestehen, dann erstellen müssen Sie die Reihenfolge stets den mit den kompexten Bedingungen als erstes beginnen und dann usw. Die Abfragen werden in der Reihenfolge der festgesetzten Definitionsfolge ausgeführt. Bei einer Definition ohne Bedingungen können nachfolgende (mit oder ohne Bedingungen) nicht mehr erreicht werden. Eine weitere Ursache ist oft eine falsche Bedingung bei Verwendung von inversen Weichen (Vertauschung rot/grün).   

Ich verwende Massoth Rückmelder 280R als LGB-Module (Master) mit meinem LGB MZS-System (Zentrale 55006). Ich muss aber immer erst das Buskabel zum Master abziehen, damit Stellwerk easy weiterläuft. Was mache ich falsch?

Der Fehler liegt weder bei ihnen noch in Stellwerk easy. Unterdessen wurde ermittelt, dass neuere Rückmelder 280R dieses Problem haben und es wohl nur von Massoth selbst lösbar ist. Wenden Sie sich diesbezüglich unbedingt an Massoth! - Wenn Sie allerdings als Master einen alten LGB 55070 Rückmelder verwenden und dahinter Massoth 280R’s als Slaves, so funktioniert es reibungslos!


Kann ich Massoth Rückmeldemodule 280R im LGB MZS mit 55005/55006 und 55060 in STe-PC verwenden?

Die Massoth Rückmeldemodule 280R können auch im LGB MZS-System mit 550060 verwendet werden. Sie dürfen diese Rückmelder aber nicht an den DiMAX-Bus der 55006 anschließen, sondern nur an den MZSII-Bus und die Module müssen entspr. programmiert werden. Dafür gibt es jetzt eine Programmier-Routine (in STe-PC) zur Definition, Auslesen und Setzen der Massoth 280R Module. Die Routine kann in Verbindung mit der Massoth DiMAX oder im MZSII (55045) verwendet werden; nutzen Sie das neue Fenster zur einfachen Programmierung!


Welche Rückmelder kann man  bei der Massoth DiMAX anschließen und wie sind die Kontaktnummern zu definieren?

An die Massoth DiMAX können:

a) die Massoth Rückmelder 8170001 direkt and den Massoth-Bus angeschlossen werden.

b) LGB Rückmelder (55070, 55075) können über den Massoth Buswandler 600A angeschlossen werden.

c) Ein Misch-Anschluss von LGB-Rückmelder als Slaves an den Massoth Rückmelder ist ebenfalls möglich, dazu ist aber ein

   bestimmter Softwarestand beim Massoth  8170001 notwendig, fragen Sie dazu die Fa. Massoth.

Die Massoth Rückmeldemodule 280R können auch im LGB MZS-System mit 550060 verwendet werden. Dafür gibt es jetzt eine Programmier-Routine (in STe-PC) zur Definition, Auslesen und Setzen der Massoth 280R Module. Die Routine kann in Verbindung mit der Massoth DiMAX oder im MZSII (55045) verwendet werden; nutzen Sie das neue Fenster zur einfachen Programmierung!

Es gibt auch eine Tabelle und Formel in der Beschreibung (Kapitel 21.8). Für die LGB-Rückmelder ist zur Ermittlung der Kontaktnummern (aufgrund der DIP-Einstellungen) ein Tool in Stellwerk 2001, STe-PC und eine Tabelle (Kapitel 21.9) vorhanden


Unterstützen Sie das Littfinski Transponder-Lesegerät (COL-10)?

Erste Tests hatten ergeben, dass dieses Loknummern-Lesegerät für Märklin (und Uhlenbrock) keine eindeutigen Ergebnisse brachte und daher eine Freigabe im Update 10.00.1030 noch nicht erfolgte. Ich werde aber diese Komponente weiter verfolgen. Es ist aber nur für Märklin/Uhlenbrock -also in Verbindung mit S88-Rückmeldern- vorgesehen.


Wie erfolgen die Abfragen der Rückmeldemodule im Märklin-System?

Wenn die Kontaktsteuerung oder ein Fahrplan aktiv sind, werden in wählbaren Abständen (variabel durch den Intialisierungs-Parameter "Abfrage Rückmeldemodule" alle Rückmeldemodule (anhand der höchsten verwendeten Kontaktnummer) eingelesen und die Belegt-Änderungen "upgedatet", d.h. die einzelnen Kontakte auf dem Gleisbild dargestellt. Zur Aufbereitung aller Stati benötigt der PC eine gewisse interne Zeit, daher führt eine zu kleine Zeit beim obigen Parameter und langsameren PC´s zu "nur noch Abfragen/Aufbereitung Kontakte" und damit zu einem langsamen Fahrplan-Ablauf. Mit dem Standard „alle 150 msek." Sollten in der Regel alle Funktionen ordnungsgemäß ausgeführt werden. Es sollten auch bei Märklin/Arnold/Uhlenbrock nur so hohe Kontaktnummern verwendet werden wie durch Rückmeldemodule angesprochen werden (es sei denn virtuelle Kontakte sollen benutzt werden).


Wie lange wird der Besetzt-Status bei den verschiedenen Kontakttypen gehalten?

Grundsätzlich gibt zwei unterschiedliche Gruppen:

a.) Kontakte, die nur kurzzeitig und in der Regel einmal ausgelöst werden. Hierzu gehören: Reed-Kontakt und Schaltgleis (Märklin).

b.) Kontakte, die längere Zeit durch Lok/Wagen belegt werden. Hierzu gehören Kontaktgleis und Belegtmelder.

Weiterhin ist für jeden einzelnen Kontakt die definierte Sperrzeit maßgebend (Parameter: "Kontakt wird anschließend gesperrt für:"). Kontakte bleiben für die Dauer der Sperrzeit belegt, d.h. eine zweite Auslösung wird verhindert. Für Kontakte der Gruppe a.) ist der Kontakt danach wieder frei. Kontakte der Gruppe b.) bleiben gfs. noch länger "belegt", wenn z.B. Lok oder beleuchtete Wagen noch auf dem Belegtabschnitt stehen. Ist ein Kontakt mit einem weiteren gekoppelt, so verlängert sich die Sperrzeit des ersten um die Sperrzeit des zweiten Kontaktes.

Im Fahrplanbetrieb bleibt der "Besetzt-Status" eines einzelnen Kontaktes auf dem Gleisbild solange erhalten bis er per Fahrplanbefehl abgefragt wird (z.B. durch FALLS KONTAKT) oder manuell verändert (Belege-Kontakt-Fenster oder über B-Befehl) wurde. Sehr schnell hintereinander folgende Abfragen an den gleichen Kontakt werden für eine kurze Zeit unberücksichtigt. Der Parameter "Kontakt automatisch frei ?" gilt nur für den Fahrplanbetrieb, man kann damit die oben genannte Löschung verhindern.


Da ich nur (Märklin)-Kontaktgleise verwende, möchte ich nur den echten Kontakt-Status sehen, also solange der Kontakt durch Zug belegt ist als „ROT". Wie geht das?

Hier gibt es zwei Alternativen:

1.) Bei der Auswahl "Kontaktsteuerung" verwenden Sie als Kontakt-Typ "Kontaktgleis" und verwenden Sie Kontakt-Sperrzeiten = 0, wenn Sie keine Auslösungen nutzen. Nutzen Sie allerdings Kontakt-Auslösungen, so sorgen Sperrzeiten dafür, daß während der Zeit keine doppelten Auslösungen erfolgen.

2.) Bei der Auswahl "Fahrplanbetrieb" verwenden Sie ebenfalls als Kontakt-Typ "Kontaktgleis" und verwenden Sie Kontakt-Sperrzeiten = 0. Erstellen und laden Sie einen Pseudo-Fahrplan, z.B. aus 4 Befehlen:

!, START

*, dies ist ein Pseudo-Fahrplan

V, 1

G, START


Fragen & Antworten zu  Stellwerk easy und Stellwerk 2001

Nachfolgend werden die von STELLWERK-Kunden häufig gestellten Fragen zu verschiedenen Themen mit den Antworten aufgelistet.


 


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